Der erste Karpfen-Ansitz nach 5 Jahren

| 17. September 2014 | Keine Kommentare

Erster Karpfen-Ansitz

Letzten Freitag war es dann endlich so weit. Das erste mal seit fünf Jahren habe ich meine Karpfenruten aus dem Keller geholt und die Karre beladen. Es war eine kurzfristige Entscheidung und so fiel auch die Vorbereitung relativ spartanisch aus. Das Wetter war jedoch zu gut um diese Gelegenheit verstreichen zu lassen.

Carp-Porter MK2 beladen

Voll beladener Carp-Porter MK2

Kurzfristige Vorbereitung

So ging es dann mit den letzten Euros auf der Tasche in den Angelladen um ein paar Boilies zu kaufen. Dieser machte natürlich erst ein paar Stunden später auf und ich musste mich weiter gedulden. Am frühen Abend war es dann endlich so weit. Die Köder waren besorgt, die Karre war beladen und ich machte mich auf den Weg zum See. Dieser liegt nur etwa 15 Minuten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt. Mit einem voll geladenen Carp-Porter MK2 werden aus den 15 Minuten jedoch schnell mal 45min. Besonders wenn man an diversen Treppen den Karren umladen muss.

So ist es schon fast 19 Uhr, als ich an meiner Angelstelle ankomme. Kaum habe ich die ersten Gegenstände von meinem Barrow geladen, da taucht auch schon ein außerplanmäßiger Hegedienst auf und befreit meine Angelstelle vom Unkraut. Großes Kino, wenn man direkt am Ufer fischen will. Doch die Jungs konnten ja nicht ahnen, dass ich dort sitze. Der Krach war dann auch schnell vorbei und so ging es daran die Montagen vorzubereiten und den Untergrund abzutasten.

Zu dem Gewässer

Es ist nun schon 13 Jahre her seitdem ich dieses Gewässer das letzte Mal befischt habe. In so einer Zeit kann sich natürlich einiges verändern. So muss ich also davon ausgehen, den See wie ein neues Gewässer zu beangeln. Vorfüttern und Boote sind an dem Gewässer nicht erlaubt. Auch Futterboote und Echolote sind verboten. Man muss also ganz klassisch vom Ufer aus Angeln und loten. Da es jedoch drohte dunkel zu werden, habe ich mich für die zwei erstbesten Stellen (Neudeutsch: Spots) entschieden. Im nachhinein sicherlich ein Fehler… So wie die ganze Angelstelle.

Die Ruten waren schnell ausgebracht. Ein paar Partikel wurden hinterher geschmissen. Es konnte also losgehen. Da ich jetzt einen großzügigen Zeltplatz hatte, wurde mein alter Pelzer Bunker schön mittig als Mückenschutz aufgebaut. Die großen Ventilationsöffnungen im Deckenbereich waren ein Segen bei diesem trockenen Wetter. Der Überwurf, welcher bei Regen von Nöten ist, konnte in der Tasche bleiben. Das war es dann aber auch schon… die Nacht blieb ruhig.

Angelplatz am Morgen

Eine kleine Aktion

In den frühen Morgenstunden wurde ich dann von dem Reciever meiner Bissanzeiger geweckt. Innerhalb weniger Sekunden stand ich an den Ruten. Die Rute, an der ich neben einem 15mm Fischboilie auch zwei Maiskörner befestigt hatte, ging los. Allerdings war es ein Fehlalarm. Ich habe die Rute noch 30 Minuten im Wasser gelassen. Aber es ging nichts mehr. Meinen ersten Ansitz nach über fünf Jahren ging ohne einen Fang aus.

Ich komme aber wieder. Das nächste Mal jedoch an einer anderen Stelle!

 

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Kategorie: Unterwegs

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